X

Warum macht die Kuh Muh?

Klaro, sie kann’s am besten. Doch Kinder können’s auch sehr gut. Dazu blökt und wiehert, grunzt und trällert es … Ein Chor, für den die Kinder schnell aus dem Haus – und ganz aus dem Häuschen sind. Sie führen und füttern, striegeln und streicheln die Tiere. Sie lernen, sie zu beobachten und zu achten und fühlen sich pudelwohl dabei.

Unser Landkindergarten ist ein Mittendrin in ursprünglicher Natur – besonders, wenn wir ausreiten. Einmal die Woche hoch zu Ross, die Welt zu Füßen – das macht ruhig und besonnen im Umgang mit den Tieren und ist ein Traum mehr, der in Erfüllung gegangen ist.

Pony reiten
 

»Der junge Mensch braucht seinesgleichen - nämlich Tiere, überhaupt Elementares: Wasser, Dreck, Gebüsche, Spielraum. Man kann ihn auch ohne dies alles aufwachsen lassen, mit Stofftieren, Teppichen, auf asphaltierten Straßen und Höfen. Er überlebt es, doch man soll sich dann nicht wundern, wenn er später bestimmte soziale Grundleistungen nicht lernt.«

Alexander Mitscherlich, 1965

 
zurück vorwärts